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Corona hat die Lions fest im Griff

21.04.2021 - von Mateja Juric Foto: Cermak


Corona hat die Lions fest im Griff

Das zweite Spiel in der Play-Down Serie wird, nach derzeitigem Stand, für die Timberwolves gewertet. Trotz vieler Bemühungen konnte man sich auf keine sportlich faire Lösung mit den Vienna D.C. Timberwolves und der Superliga einigen.

Seit Ostern ist es im Lions Dome sehr ruhig geworden! Nachdem die Mannschaft durch einen positiven Kontakt im ersten Playdown Spiel unter Quarantäne gestellt wurde, haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet und es wurden bereits 4 LIONS Spieler positiv auf das Coronavirus getestet.

 Daraufhin wurde das zweite Spiel der Serie um eine Woche verschoben. Jedoch war es nicht möglich, diesen Termin wahrzunehmen, da es noch Ungewissheit gab, da noch nicht alle PCR Test- Ergebnisse eingelangt waren. Somit konnte zu keinem Zeitpunkt die Sicherheit der Spieler, Betreuer und Schiedsrichter gewährleistet werden und auf Anraten des Teamarztes musste die Begegnung erneut verschoben werden. Die LIONS wollten kein Risiko eingehen, nur um ein Spiel durchzupeitschen. Die Gesundheit aller Beteiligten sollte nämlich immer an erster Stelle stehen. 

Da der Gegner aus Wien auf die Durchführung der Spiele besteht, wurde das zweite Spiel seitens der Liga nun mit 20:0 strafverifiziert. In den letzten Wochen wurde versucht eine sportlich faire Lösung zu finden, woran man anscheinend gescheitert ist. Sämtliche Vorschläge der Lions wie z.B. Doppelrunden konnten nicht umgesetzt werden.
Besonders enttäuschend für die Löwen ist, dass die Liga ihrerseits, vor Spiel zwei, zusicherte, dass die Begegnung lediglich verschoben wird. Drei Tagespäter änderte sich diese Zusicherung jedoch, sodass nun auch Spiel zwei an dieTimberwolves geht.

Auch Spiel 3 steht derzeit noch in Schwebe und könnte nach heutiger Sicht ebenfalls strafbeglaubigt werden! Die LIONS prüfen nun Schritte und arbeiten mit aller Macht daran, dass dieser Fall nicht eintritt.

Die Stimmen zur derzeitigen Situation:

 Headcoach Markus Pinezich:

Ich habe schon einmal in meinem Leben den Sport über meine Gesundheit gestellt. Das hat mich 2014 fast mein Leben gekostet. Nicht zuletzt deshalb finde ich es sehr bedauerlich, dass wir uns mit den Vienna D.C. Timberwolves und der BSL in Zeiten wie diesen nicht vernünftig einigen konnten. Denn für mich ist klar: Die Gesundheit steht über allem!

Kapitän Shawn Ray:
Ich bin sehr enttäuscht über diese Situation. Ich verstehe Regeln undProfessionalität. Auch ist mir bewusst und diese Meinung vertrete ich auch, dass wir auf diesem Level Opfer bringen müssen, um erfolgreich zu sein. Dennoch gibt es zwei Dinge, die immer wichtiger, als der Job sein werden, und zwar Familie und die Gesundheit. Das ist am wichtigsten. Man sollte die Gesundheit keinesfalls riskieren. Was richtig ist, ist richtig und was falsch ist, ist falsch.  

 Obmann Ernst Nemeth:

Wir haben es seit dem Beginn der Corona Pandemie mit unseren Präventionsmaßnahmengeschafft Coronafälle bei den Bundesligaspielern zu vermeiden , ausgerechnet nach dem ersten Play Down Spiel gegen die Timberwolves erwischt es uns,wahrscheinlich sogar als Nachschlag von diesem Spiel , enttäuschend für mich das Verhalten der Timberwolves und der Liga in dieser Situation !

Es gilt nun mit allen verfügbaren Mitteln den aktuell im raumstehenden Corona-bedingten Zwangsabstieg zu verhindern!