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"Duell der Sieglosen" gegen die Panthers!

03.11.2012 - von Johannes Wiesmann


"Duell der Sieglosen" gegen die Panthers!

Nach dem die ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS am Donnerstag spielfrei hatten, treffen Max Graf und Co. am morgigen Sonntag im „Duell der Sieglosen“ auf die Fürstenfeld Panthers. Im Lions Dome werden unsere Burschen alles geben, um die ersten Punkte einfahren zu können.

Architekt DI Werner Stingl präsentiert:

ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS vs. BSC Raiffeisen Fürstenfeld Panthers am Sonntag, 4. November 2011 um 17 Uhr im Lions Dome

Nach vier Spielen stehen die LIONS noch immer ohne Sieg da. Teilweise ansehnliche Leistungen reichten noch nicht, um Punkte einfahren zu können. Zuletzt zeigte das Team von Head Coach Zoran Kostic gegen den WBC Wels drei starke Viertel, verlor aber nach einem schwachen Schlussabschnitt deutlich. Gegen die Panthers soll jetzt der erste Sieg her.
In Fürstenfeld fand ebenso wie in Traiskirchen ein Umbruch statt. Head Coach Gerald Vogler wurde durch Ervin Dragsic ersetzt. Der 38-jährige Slowene war 2008 Mitglied des fürstenfelder Meisterteams und soll den Verein wieder zu alter Stärke führen. Dieses Vorhaben will der ambitionierte Coach mit einem stark veränderten Team erreichen. Die US-Amerikaner Shavies, Ware und Robinson verließen die Ost-Steiermark genauso wie Ex-Löwe Kevin Payton, Bernhard Weber und unser Kapitän Max Graf.
Dafür stehen Dragsic fünf neue Spieler zur Verfügung. Bekanntester Neuzugang ist Samo Grum. Der Slowene kommt vom UBSC Graz und zählt seit Jahren zu den intelligentesten Spielern der ABL. Auch für ihn ist es eine Rückkehr – genauso wie Dragsic wurde er mit den Panthers 2008 Meister. Die Center-Position bekleidet mit Blaz Cresnar ein weiterer Slowene. Mit stolzen 2,17 Metern zählt der 26-jährige zu den größten Spielern der Liga. Außerdem stehen mit Maurice Pearson und Cor-J Cox zwei talentierte US-Amerikaner im Team der Steirer. Vor allem der 2,06 große Pearson zeigte bisher mit starken Stats auf – im Schnitt erzielt er fast 21,3 Punkte und holt 11,8 Rebounds. Zusätzlich kehrte David Hasenburger aus Wien zu den Panthers zurück.
Mit Lorenzo O’Neal und den vier Legionären stellt Fürstenfeld eine sehr starke Starting-Five. Doch die kurze Bank wurde ihnen bisher in jedem Spiel zum Verhängnis. Mit den Teams aus Kapfenberg, Wien und Oberwart hielten die Panthers lange mit, doch in den entscheidenden Minuten fehlte den Spielern die Kraft. Kein Wunder sind Radakovics und Hasenburger doch die einzigen Bank-Spieler die Spielminuten bekommen. Zusammen stehen sie aber nur etwa 27 Minuten am Court. Im letzten Spiel gegen Gmunden kam in der zweiten Halbzeit der totale Einbruch.
Die LIONS werden von der ersten Minute großen Druck auf die Spieler der Panthers ausüben müssen, um Ende einen etwaigen konditionellen Vorteil ausspielen zu können. Durch oftmaligen Zug zum Korb kann man die Steirer vielleicht in Foulprobleme bringen, was unseren Burschen zusätzlich helfen würde. Mit einer besseren Rebound-Leistung als zuletzt gegen Wels ist der erste Saisonsieg durchaus möglich.