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Nationalteams im Einsatz, Pöltl dominiert bei U18!

22.07.2013 - von Johannes Wiesmann


Nationalteams im Einsatz, Pöltl dominiert bei U18!

Die Sommerpause ist im Basketball auch die Zeit für Nationalteams. Das A-Nationalteam Österreichs befindet sich mitten in der Vorbereitung für die "Mission 20-15“, die Vor-Qualifikation zur EM 2015.

Dabei stehen die Chancen zu einer Endrunden Teilnahme fü;r das Team von Neo-Teamchef Werner Sallomon so gut wie schon lange nicht mehr. <⁄p>

Die Vorbereitung verläuft bisher jedoch eher durchwachsen. Fü;nf Testspiele, vier Niederlagen, davon drei gegen mögliche Gegner in der Qualifikation. Auf den ersten Blick lassen erzielten Ergebnisse nicht viel Hoffnung aufkommen. Bei genauerer Betrachtung darf man aber durchaus optimistisch in die Zukunft blicken.
Zum einen waren die zwei Niederlagen gegen Estland (63:65) und Bulgarien (95:99) sehr knapp. Im dritten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Oberwart gegen Ungarn war die Luft bei Österreich etwas draußen. Zum anderen änderte Österreichs Basketball-Star Rasid Mahalbasic seine Meinung und steht nun doch fü;r die Qualifikation zur Verfü;gung.
Erst vergangene Woche verlautbarte Mahalbasic, er bräuchte nach der langen Saison eine Pause und wü;rde heuer nicht fü;r die ÖBV-Auswahl spielen. Der 2,11-Meter-Hü;ne verbrachte die vergangenen Wochen in den USA und lief in der NBA-Summerleague auf. Er erhielt zwar keinen Vertrag in der stärksten Liga der Welt, machte aber auf sich aufmerksam. Kurz nach seiner Rü;ckkehr unterschrieb der Center einen Vertrag beim Tschechischen Top-Team CEZ Nymburk.
Am Mittwoch wird Mahalbasic zum Team stoßen und der Sallomon-Truppe nicht nur Inside mehr Möglichkeiten bieten. Auch den Außenspieler werden sich, durch die enorme Präsenz des 22--Jährigen, mehr Räume bieten. <⁄p>

Während beim A-Nationalteam kein Spieler der LIONS im Kader steht, sind es beim U18-Team gleich drei. Neuzugang Jakob Pöltl, Marin Sliskovic und Florian Pelc sind zurzeit in Mazedonien bei der B-Europameisterschaft im Einsatz.
Die Gruppenphase ist nach fü;nf intensiven Tagen und genauso vielen Spielen bereits vorbei. Das von Gerald Wasshuber gecoachte Team konnte nur einen Sieg (64:55 vs. Georgien) einfahren. Dabei wäre durchaus mehr möglich gewesen. Während die Spiele gegen Holland und Deutschland deutlich verloren gingen agierten die Burschen sowohl mit Norwegen als auch mit Estland auf Augenhöhe. Es waren Kleinigkeiten, die diese Spiele zu Gunsten der Gegner entschieden.
An Jakob Pöltl lag es aber mit Sicherheit nicht. Der Neo-Traiskirchner konnte durchwegs ü;berzeugen, was auch seine Statistiken wiederspiegeln. Im Schnitt erzielte Pöltl 16 Punkte und holte 14,3 Rebounds. Damit ist mit 3,4 Blocks pro Spiel nicht nur der beste Shotblocker sondern auch der beste Rebounder des Turniers. Während Marin Sliskovic von Gerald Wasshuber in jeder Partie eingesetzt wurde, bekam Florian Pelc nur zwei Mal Spielzeit.
Wie es fü;r das Team nach der Gruppenphase weitergeht, entscheidet sich erst nachdem alle Gruppenspiele beendet sind. Eines ist aber schon klar: Morgen haben die Burschen einen wohlverdienten freien Tag. <⁄p>

Foto: pictorial⁄Filippovits<⁄p>