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Starke erste Hälfte reicht leider nicht gegen den Meister

06.01.2022 - von Moritz Katzettl, Foto: Franz Michalski


Starke erste Hälfte reicht leider nicht gegen den Meister

Am Donnerstag, dem 6. Jänner 2022, am Tag der Hl. Drei Könige, treffen unsere Lions auf die Swans aus Gmunden. Nachdem unsere Jungs das letzte Match gegen Wels für sich entscheiden konnten, ist die Motivation besonders hoch.

Zudem darf erstmals der neue Mann im Team, Deividas Busma, auf der Seite unserer Jungs auflaufen. Dennoch gelingt unseren Löwen der Trumpf gegen den aktuellen Meister nicht und wir müssen uns mit 69:76 geschlagen geben.

Starting Fives der beiden Mannschaften:
Die Löwen, bei denen weiterhin Coach Dominik Günthner an der Seitenlinie steht, starten mit Taveion Hollingsworth, Aaron Falzon, Oscar Schmit, Karl Gamble und David Makivic in das Spiel. Die Gmundner, heute gecoacht von Aleksi Koskinen, schicken zu Beginn Anderson, Güttl, Friedrich, Blazan und Aughburns aufs Spielfeld.

Heftig umkämpftes erstes Viertel: (22:19)
Die Mannschaften beginnen sehr ambitioniert, allerdings landen von beiden Seiten die Würfe anfangs nicht im Korb. Trotz sehr kompakter Verteidigung der Schwäne gelingen unseren Burschen gute Punkte und das Match ist sehr ausgeglichen, so kann auch ein kleiner Rückstand von 6 Punkten gleich egalisiert werden. Das Tempo im ersten Spielviertel ist extrem hoch, auch unser neuer Mann, Deividas Busma, kommt zum Einsatz und schafft es gleich, zu punkten. Zum Schluss reißen sich unsere Löwen zusammen und machen das Spiel interessant, so steht es zum Ende des ersten Viertels 22:19.

Viele Turnover im zweiten Viertel: (20:19)
Nach einem schnellen 4:0 Lauf der Gäste beginnt das zweite Viertel mit einem Führungswechsel und einem Timeout für unsere LIONS. Wir bleiben aber mit dem Kopf im Spiel und in der Partie. Leider spielt die Defense der Gmundner in dieser Phase eine große Rolle und durch viele Steals kommen sie zu einfachen Punkten und eine weitere Auszeit folgt. Nach einer kurzen Unstimmigkeit wegen des Spielstands geht die Partie erfreulich weiter für unsere Fans, die Defense passt unter dem Korb auf und in der Offensive erkämpfen sich unsere LIONS die Führung zurück. Nachdem der Rest des Viertels recht ausgeglichen verläuft, trifft Taveion Hollingsworth in der Schlusssekunde der ersten Halbzeit einen And-1 Dreier, diesem ist es zu verdanken, dass unsere Löwen mit der Führung in die Kabine gehen, es steht 42:38.

Zwei verschiedene Gesichter im dritten Viertel: (9:15)
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Dreier unserer LIONS, die in diesem Viertel vor allem unter dem Korb alles geben und um jeden Ball kämpfen. Obwohl das dritte Viertel offensiv nicht viel zu bieten hat, schaffen es unsere LIONS, sich Punkt für Punkt von den Swans abzusetzen. Bei einem Vorsprung von sechs Punkten nehmen die Gmundner dann eine Auszeit, um das Momentum unserer Jungs zu stoppen. Dies gelingt, nachdem unsere LIONS nach dem Timeout nicht mehr ganz ihr Spiel erzwingen können und die Swans gehen mit einer 51:53 Führung in die letzte Viertelpause.

Spannung im vierten Viertel: (18:23)
Auch die letzten zehn Minuten sind offensiv nicht so explosiv, wie wir sie in den vergangenen Matches oft erlebt haben. Dafür erarbeiten unsere LIONS durch viele Fouls der Swans einige Freiwürfe, kommen so wieder heran und gehen fünf Minuten vor Schluss auch in Führung. Auch unsere Löwen spielen physisch und nach einem unsportlichen Foul von Aaron Falzon und zwei weiteren Freiwürfen liegen wir drei Minuten vor Schluss um fünf Punkte zurück. Nach einem Dreierwurf von Aaron Falzon, der wieder aus dem Korb springt, geht ein lautes Raunen durch die Menge und mit 30 Sekunden Restspielzeit und einem Dunk von Branden Aughburns ist der Deckel auf dem Topf, das Spiel geht mit einem bitteren 69:76 zugunsten der Gmunden Swans aus. Unsere LIONS haben hart gekämpft und nie den Kopf in den Sand gesteckt, leider gibt es aber heute keinen Sieg und keinen Jubel.

Topscorer unserer LIONS:
Hollingsworth 18, Gamble 15, Hahn 10, Busma 10, Falzon 6, Makivic 4, Kogelnik 3, Schmit 3; Hoffer-Toth, Lesny, Kühteubl, Kostic