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Sieg! LIONS schnappen sich den 10. Platz

07.04.2013 - von Johannes Wiesmann


Sieg! LIONS schnappen sich den 10. Platz

Die ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS gewinnen das letzte Spiel der Saison 2012/13 und beenden die Meisterschaft damit nicht als Letzter. In einem knappen Spiel gegen die Chin Min Dragons St. Pölten setzen sich die LIONS nach hartem Kampf mit 84:82.

Chin Min Dragons St. Pölten vs. ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS 82:84 (21:20, 41:46, 65:68)

Traiskirchen muss in diesem Spiel wieder auf einige Spieler verzichten. Graf, Pajovic, Duck, Wilk, Sturm und Knöppel sind nicht mit dabei. St. Pölten kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die LIONS beginnen mit Stadelmann, Blazevic, Spasojevic, Vay und Bortolin. Die Starting-Five der Dragons lautet Csebits, Kovacevic, Worenz, Speiser und Kohlmaier, der auch die ersten Punkte des Spiels erzielt. Es folgen sieben Punkte der jungen Löwen, die hellwach in die Partie starten und das Offensivspiel der Landeshauptstädter durch starke Defense unterbinden. Nach zwei Freiwürfen von Kohlmaier trifft Blazevic einen Dreier und verwertet wenig später einen Korbleger zum 12:4, was Vukadinovic, der Coach der Dragons, zu einem Time-Out zwingt. Es folgt eine Minute, in der die drei Schiedsrichter die Hauptrolle übernehmen. In 90 Sekunden reiner Spielzeit pfeifen Söllner und Co. fünf Fouls gegen Traiskirchen und bringen die Dragons dadurch zurück ins Spiel, die auf 11:14 verkürzen können. Das junge Löwenrudel kann den Vorsprung noch einmal auf +5 ausbauen, ein 8:2-Run der Gastgeber bringt ihnen aber eine 21:20-Führung nach dem ersten Viertel.
Fabricio Vay eröffnet den zweiten Abschnitt mit einem Dreier, Blazan kann nach dem nächsten Foulpfiff durch zwei Freiwürfe ausgleichen. Es entwickelt sich ein knappes Spiel, bei dem die LIONS dennoch durchgehen mit zumindest vier Punkten führen. Vor allem der älteste Löwe, Fabricio Vay ist nicht mehr zu halten. Er scort unglaubliche 22 Punkte im zweiten Viertel, Kovacevic kann die Dragons mit drei Dreiern jedoch im Spiel halten. Mit 46:41 für Traiskirchen geht es in die Kabinen.
Auch nach der Pause bleibt das Niederösterreich-Derby knapp. In den ersten fünf Minuten im dritten Abschnitt schwankt der Vorsprung der LIONS zwischen vier und sechs Punkten. Dann begeht Matias Bortolin sein viertes Foul und muss auf der Bank platznehmen. Für ihn kommt der 17-jährige Matija Milin, der sich gleich mit tollen Aktionen einstellt. Er scort die nächsten sechs Punkte für Traiskirchen, zwei nach einem wichtigen Offensivrebound, womit er sein Team mit 68:62 in Front bringt. Wieder ist es Kovacevic mit einem Dreier, der mit dem Buzzer auf 65:68 aus St.Pöltner Sicht verkürzt.
Zu Beginn des Schlussabschnitts nimmt Point-Guard Tobias Stadelmann in der Offensive das Heft in die Hand und scort die ersten vier Punkte des Viertels zum 72:65. Nach dem nächsten Korb von Kovacevic ist es wieder Stadelmann, der den 7-Punkte-Vorsprung wiederherstellt. Plötzlich reißt der Faden im Offensivspiel der LIONS. Das Team bewegt sich zu wenig und Vay verzettelt sich ein ums andere Mal in Einzelaktionen. Die Dragons legen einen 11:0-Run auf das Parkett und gehen mit 78:74 in Führung. Vay, der drei von vier Freiwürfe trifft, und Spasojevic bringen Traiskirchen schnell wieder mit 79:78 in Front. Es ist kein Spiel für schwache Nerven – Speiser trifft zum 80:79 für St. Pölten. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Spasojevic ist es der Ex-Löwe Pinezich, der die Landeshauptstädter 40 Sekunden vor Schluss mit 82:81 in Führung bringt. Fabricio Vay übernimmt im Gegenzug die Verantwortung, tanzt Kovacevic aus und trifft 18 Sekunden vor Schluss zum 83:82 für Traiskirchen. Nach einem Time-Out verwirft Martin Speiser, Benedikt Güttl holt sich den Ball und wird vom St. Pöltner Kapitän unschön niedergestreckt. Der junge Guard verletzt sich bei dieser Aktion und kann nicht zu den ihm zugesprochenen Freiwürfen antreten. Vollkommen unverständlicherweise wird das Vergehen von Speiser nicht als unsportlich gewertet. Stadelmann muss statt Güttl werfen und trifft nur den zweiten. In den verbleibenden Sekunden kann St. Pölten nicht mehr scoren, Milin schnappt sich den Rebound und die LIONS gewinnen das Spiel.

Vay 32, Spasojevic 20, Stadelmann 16, Blazevic 7, Milin 6, Bortolin 4, Güttl; Diesner, Gmeiner, Pelc, Sliskovic;