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Angst vor Sieg - LIONS verlieren auch gegen Dragons!

09.12.2012 - von Johannes Wiesmann


Angst vor Sieg - LIONS verlieren auch gegen Dragons!

Die ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS können weiterhin nicht gewinnen. Im Derby gegen die Chin Min Dragons St. Pölten setzt es trotz guter Leistung eine 74:76-Niederlage. Am Ende hatten die LIONS Angst vorm Gewinnen.

ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS vs. Chin Min Dragons St. Pölten 74:76 (26:24, 42:43,63:61)

Die LIONS müssen wie zuletzt auf Kapitän Graf verzichten, dazu fehlt Diesner krankheitsbedingt. Dafür ist Neuzugang Milos Pajovic erstmals mit von der Partie. Traiskirchen startet mit Stadelmann, Blazevic, Gamaleri, Spasojevic und Bortolin. Bei den Gästen beginnen Csebits, Kovacevic, Worenz, Speiser und Kohlmaier und erwischen den deutlich besseren Start. Nach etwas mehr als zwei Minuten steht es bereits 0:7 für St. Pölten. Doch dann wachen die LIONS auf und gleichen nach fünf Punkten von Blazevic zum 7:7 aus, was Coach Vukadinovic zu einer Auszeit zwingt. In weiterer Folge entwickelt sich eine enge Partie, die vor allem von einem hohen Wurfprozentsatz auf beiden Seiten geprägt ist. Beim Stand von 19:21 betritt erstmals Milos Pajovic das Feld und stellt sich sofort mit einem Offensiv-Rebound, gezogenem Foul und zwei getroffenen Freiwürfen ein. Zur ersten Viertelpause heißt es 26:24.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels ist das Spiel sehr ausgeglichen. Bei den LIONS sieht man viele schöne Aktionen, die oftmals Bortolin abschließt. Die Gäste scoren meist nach Einzelaktionen. Beim Stand von 34:30 reist auf Seiten der Heimischen offensiv etwas der Faden, was St. Pölten sofort zu einem 10:0-Run nutzen kann. Doch Traiskirchen erfängt sich wieder und verkürzt bis zur Halbzeit-Pause auf 42:43.
Die zweite Spielhälfte beginnt wie die erste geendet hat. Nun wird auch auf beiden Seiten besser verteidigt, was zur Folge hat, dass die Wurfprozentsätze deutlichen sinken. Die LIONS gehen aber in Führung und bauen diese nach fünf Minuten im dritten Viertel auf +6 aus. Doch dann folgt wieder eine kurze Schwächephase, die von St. Pölten sofort genutzt wird um zu verkürzen. Die jungen Traiskirchner kämpfen aufopfernd um jeden Ball, was sich auch in der Reboundstatistik niederschlägt. Vor dem letzten Viertel führen Blazevic und Co. 63:61.
Diesmal verschlafen die Gäste den Start in den vierten Abschnitt. Die LIONS gehen nach zwei Minuten mit +8 in Führung - die höchste Führung des Spiels. Danach schlaft das Offensivspiel des Teams von Coach Kostic total ein. Noch dazu muss Bortolin bereits sieben Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul auf der Bank platznehmen. St. Pölten kommt mühsam Punkt für Punkt näher heran, 3:49 vor Schluss waren es nur mehr drei Zähler Vorsprung. Spasojevic trifft im Gegenzug zum 71:66. Nach einem Time-Out ist es Routinier Speiser, der die Dragons per Dreier zurück ins Spiel bringt. Pinezich gleicht mit zwei Freiwürfen zwei Minuten vor Schluss aus. Spasojevic bringt Traiskirchen wieder in Front, Speiser trifft auf der anderen Seite nur einen von zwei Freiwürfen. Eine Minute vor Schluss heißt es also 73:72 für die LIONS. Doch jetzt zeigen die jungen Löwen Nerven. Schlecht exekutierte Spielzüge, die in überhasteten Würfen von Spasojevic enden, der diese nicht trifft. Auf der Gegenseite ist es erneut Speiser, der einen glücklichen Rebound fischt und St. Pölten in Führung bringt. Bei -1 aus Sicht der Gastgeber und 27 Sekunden auf der Uhr haben die LIONS die Chance auf den Sieg. Doch wieder ist die Angst größer als der Siegeswille. Spasojevic verwirft, Blazevic's Foul wird als unsportlich gewertet - das Spiel ist entschieden. Endstand 74:76.
Die LIONS verlieren also, obwohl die Statistik eine andere Sprache sprechen würde. Doch die Freiwurfbilanz Traiskirchens von 12/22 sagt bereits einiges aus. Ihre Nervosität bekamen die jungen Burschen am Ende leider nicht in den Griff.

Spasojevic 23, Blazevic 15, Bortolin 14, Gamaleri 11, Pajovic 7, Stadelmann, Güttl je 2, Duck; Sliskovic, Pelc, Mühlbacher, Gmeiner;